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BISQUIT Der Begriff BISQUIT kommt aus dem Französischen. BISQUIT ist die feinste Verbindung von Eiern, Zucker und Mehl. Er gehört zum Leichtesten und Luftigsten, was aus dem Backofen kommt. Mit seinem zarten Geschmack und flaumiger Konsistenz bringt er Füllungen gut zur Geltung. Hauptbestandteil: LUFT ~ Alle Zubereitungsarten zielen darauf ab, ein Höchstmaß an Leichtigkeit mit der nötigen Stabilität zu verbinden; denn schließlich soll die Masse unter der süßen Last nicht zusammensacken. Ihre flaumige Beschaffenheit verdankt die Bisquitmasse dem Einschlagen von reichlich Luft. Beim Backen dehnt sich die Luft aus, die Masse vergrößert sich bis auf das Dreifache ihres Volumens und das ganz ohne Treibmittel wie etwa Backpulver. Daher ist die Luft beim Bisquitteig das einzige Trieb- und Lockerungsmittel.
Ganz wichtig sind in diesem Zusammenhang die EIER. ~ Sie geben der Masse nicht nur ihre Struktur, sondern bestimmen auch ihren Geschmack. Selbstverständlich kommen nur ganz frische Eier in Frage. Nur frische Eier können genügend Luft aufnehmen. Die Eigelbe müssen nach dem Anschlagen noch gewölbt, rund und fest sein. Wird die Eigelbmenge erhöht, gibt es einen feinporigen, kräftigen gelben Teig, erhöhen Sie die Eiweißzugabe, wird der Teig sehr locker und geht stärker auf.
ZUCKER macht Bisquit nicht nur süß. ~ er entscheidet auch über die Konsistenz der Masse. Hoher Zuckeranteil ergibt ein feinporiges Gebäck, bei geringerem Zuckeranteil wird die Masse luftiger, aber auch weniger stabil.
MEHL ~ Um eine lockere Konsistenz zu garantieren, wird die Wirkung des Klebers häufig reduziert, indem man einen Teil des Mehls durch reine Stärke (Weizenpuder) ersetzt. Wenn nicht anders angegeben, können Sie immer bis zu einem Drittel des Mehls durch Stärke austauschen. Das Mehl wird puderleicht und bildet keine Klümpchen, wenn es durch ein Sieb auf die Eiercreme gestreut wird.
BACKPULVER ~ eine Messerspitze sorgt für mehr Stabilität. Die BISQUITMASSE UNVERZÜGLICH BACKEN, auf keinen Fall auch nur kurzwarten lassen. Die Luft entweicht sonst und lässt die Masse zusammenfallen.
EINFRIEREN ~ Bisquit kann man sehr gut auf Vorrat backen und Einfrieren. Und vor dem Weiterverwenden am besten bei Zimmertemperatur, nicht im Backofen auftauen – sonst wird er zu trocken.
BLITZBISQUIT > 3 Eiklar - mit > 1 Prise Salz steif schlagen, dabei den > 10 dag Zucker einrieseln lassen. > 3 Eidotter verquirlen und mit dem Tellerbesen unterheben. > 1 Packerl Puddingpulver auf > 10 dag mit Mehl auffüllen, sieben und behutsam unter die Masse ziehen, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Auf keinen Fall „rühren“. Backzeit: ca. 12 bis 15 Minuten bei 200° bei Ober-/Unterhitze
Die KLASSISCHEN BISQUIT-VARIATIONEN sind: > NUSSBISQUIT - Durch den Fettgehalt der Nüsse wird der Bisquit fester, bekommt sogar etwas Biss. Er wird auch haltbarer. > WIENER BODEN - Ein besonders schmelzender Bisquit, der edler und intensiver schmeckt. Der leckere Bisquit verfeinert. Er bekommt seine gehaltvolle, saftige Konsistenz durch Zugabe von flüssiger Butter. > BISQUIT MIT SCHOKOSTÜCKCHEN - grob zerkleinerte Schokolade mit dem Mehl mischen, bevor die Masse vermengt wird. > ORANGENBISQUIT - abgeriebene Schale von ungespritzten Orangen. > SCHOKO-BISQUIT - Am besten eine gute Zartbitterschokolade oder erst- klassige Kuvertüre verwenden. Der Bisquit schmeckt intensiv und wirkt auf der Zunge angenehm und saftig.
BISQUITMASSE MIT ZUSÄTZEN: Geriebene Zitronenschale ist neben Vanille das bevorzugte Aroma, mit dem Bisquit geschmacklich angereichert wird. Auf die Konsistenz des Gebäckes haben diese Zutaten keinen Einfluß. Bei Zusätzen wie Schokolade oder Nüsse wird der Teig schwerer, gehaltvoller und auch haltbarer. Sie dürfen nur in begrenzter Menge zugesetzt werden, damit der fertige Bisquit noch einigermaßen locker und luftig bleibt. Als Anhaltspunkt mag gelten, dass der Anteil an Nüssen oder ähnlichem deutlich niedriger sein sollte als der Mehlanteil.
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